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Die Schülerzeitung des Gymnasiums Römerhof

Wird das Gmnasium Römerhof noch fertig?

Das Gymnasium Römerhof sollte längst ein modernes Schulgebäude haben. Ein Ort zum Lernen, zum Wachsen, zum Leben. Ein Ort, der jeder Schule selbstverständlich zusteht. Doch statt Klassenzimmern gibt es Container. Statt Schulflure gibt es Metallwände.
Dabei war alles klar geplant: 2024 sollte das Gebäude stehen. Dann wurde es auf 2025 verschoben. Dann auf 2027. Jetzt heißt es 2028 oder vielleicht auch 2029, wer weiß das schon. Die Wahrheit ist: Niemand blickt mehr durch. Die Verantwortlichen schon gar nicht. Und während die Stadt Frankfurt neue Ausreden erfindet, wächst der Frust. Mal sind es angebliche Eidechsen, die plötzlich auftreten. Mal sind es fehlende Gelder, die „leider nicht rechtzeitig freigegeben wurden“. Mal ist es was anderes.
Doch wer ist schuld? Laut aktuellen Befragungen glauben 64%, dass die Schule selbst bzw. die Schulleitung schuld ist. Aber die
Schulleitung trägt keine Schuld. Auch wenn 64 Prozent der Befragten das glauben. die Wahrheit liegt woanders.
Die Verantwortung liegt bei der Stadt Frankfurt, die seit Jahren Termine verschiebt, Maßnahmen verzögert und andere Prioritäten
setzt, die niemand versteht. Die Folgen sind fatal: 40 Prozent der Schülerinnen und Schüler glauben nicht mehr daran, dass sie die neue Schule jemals sehen werden. Wie auch?
Wie soll ein Schüler, der heute in der 10. Klasse sitzt, daran glauben, dass es vor dem Abitur ein echtes Schulgebäude vor ihm steht? Dabei gibt es einen kleinen Funken Hoffnung: Wer heute auf die Baustelle schaut, sieht Bewegung. Maschinen. Material. Vielleicht sogar Fortschritt.

Wer weiß, vielleicht werden wir doch demnächst eine Schule sehen?

Anmol, Q2