Der Raub der Mona Lisa aus dem Louvre vor über hundert Jahren

Der Raub der Mona Lisa aus dem Louvre vor über hundert Jahren

Das Ölgemälde „Mona Lisa“ von Leonardo da Vinci ist wohl mit Abstand das bekannteste Bild der Welt. Die Mona Lisa wurde im Louvre ausgestellt, als es 1911 gestohlen wurde. Der Dieb war ein Handwerker aus Italien, der sich im Louvre einschließen ließ, das Gemälde aus dem Bilderrahmen entfernte und das Bild am nächsten Morgen, in seinen Arbeitskittel eingewickelt, aus dem Museum brachte. Zunächst kam ihm niemand auf die Spur, die Ermittlungen wurden irgendwann aufgegeben. Doch dann bot der Dieb das Gemälde einem Antiquitätenhändler in Florenz zum Kauf an und die Polizei konnte ihn durch einen Trick schnappen: Als er im Hotel auf sein Geld wartete, schlug die Polizei zu.  Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Dieb den Louvre von seiner Tätigkeit als Glaser im Louvre kannte und die Mona Lisa zwei Jahre lang nur wenige Meter entfernt vom Louvre in einem Loch in der Wand seines Arbeiterzimmers in Paris versteckt hatte. Sein Raubmotiv: Er wollte die Mona Lisa in sein Heimatland Italien zurückbringen. Der Dieb hieß Vincenzo Peruggia. Die Mona Lisa ging auf Europa-Reise, bis sie nach Paris ins Museum zurückkehrte.

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